Sonntag auf Berlin-Woman: My week with Marilyn

die blaue Stunde

Die Berlin-Woman Marilyn Monroe ist wieder da und zauberhafter denn je:

„Ich hatte kein Date mehr, seitdem ich 13 war“, sagt Marilyn und taucht in die Fluten eines Flusses in einer englischen Parklandschaft. Colin fallen die Augen aus dem Kopf, als sich Marilyn einfach auszieht. Er kann nicht anders und schwimmt ihr hinterher. Sie knutschen herum, dann ruft sie der Bodyguard. Es geht zurück ins englische Landhaus, wo sich die Diva von Colin Clark, dem 3. Assistenten am Filmset „The Prince and the Showgirl“ verabschiedet.  Marilyn Monroe, der Traum aller Männer. Marilyn Monroe, die Verkörperung von Erotik, Sexappel, Charme und Happiness. Marilyn Monroe, die Lichtgestalt. Marilyn Monroe, die Göttin aus Zelluloid, hat sich etwa in den 7 Jahre jüngeren NoName Colin verliebt? Am nächsten Tag wird wieder gedreht: Der 50jährige Regisseur und Hauptdarsteller Sir Laurence Olivier ist am Ende seiner Nervenkraft, die 30jährige Marilyn zerrissen zwischen tiefsten Selbstzweifeln und größter Selbstgewissheit, ein Star zu sein.  Colin tröstet sie, als ihr Mann Athur Miller sie bei den Dreharbeiten allein läßt, bewacht ihren drogengedämpften Schlaf, rettet sie vor aufdringlichen Fans und holt die vor Angst zitternde Schauspielerin aufs Set.  Schließlich ist „der Prinz und die Tänzerin“ im Kasten. Die Geschichte soll wahr sein und wurde 2006 vom Dokumentarfilmer Colin Clark in Tagebuchform veröffentlicht. Jetzt ist sie verfilmt worden, und zwar so schön und einfühlsam, dass es eigentlich egal ist, ob Traum oder Wirklichkeit.

My week with Marilyn in den Berliner Kinos, Michelle Williams (Marilyn Monroe), Eddie Redmayne (Colin Clark), Kenneth Branagh (Sir Laurence Olivier), Judy Dench (Dame Sybil Thorndike) u.a. , Regie: Simon Curtis, 104 min

Marilyn Monroe auf Berlin-Woman

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