Berlin-Women: der Bob

World-Women

Audrey Hepburn mit Bobschnitt, Poster

Der „Bob“ ist ein revolutionärer Kurzhaarschnitt. Starfriseur Vidal Sassoon, der letzten Mittwoch gestorben ist, kreiierte ihn 1963. Und wurde damit weltberühmt. Zusammen mit dem Mini-Rock prägte der pflegeleichte Harrschnitt auf Kinnlänge und mit geometrischer Kontur das Erscheinungsbild der jungen, modischen Frau. Twiggy, Mia Farrow, Audrey Hepburn und Nancy Kwan führten ihn in die Magazin- und Filmwelt ein. Aber nicht erst seitdem tragen Frauen kurzes Haar. Schon in den 1920ern gab es den kurzen Bubikopf, Pagenschnitt oder Etonschnitt. Im Zuge des industriellen Aufschwungs wurde der Bubikopf mit engem Topfhut, knielangem Rock und Seidenstrümpfen zum Markenzeichen der selbständigen, emanzipierten, erwerbstätigen Frau.

Mit Band, Blümchen, Gel oder anderem witzigen Haardekor ausgestattet, macht der „Bob“ übrigens jede ausgelassene Berliner Nacht problemlos mit.

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