Berlin-Woman schlägt vor: Ein neuer Titel fürs BMW Guggenheim Lab

kreative Unternehmerinnen

Eine Marke verpflichtet: Berlin-Woman

Schlecker, Dr. Oetker und BMW, ZDF, ARD und die Privaten, ADIDAS, Boss und Jack Wolfskin, Guggenheim, Moma und SMPK: Ein bekannter Name bringt nicht nur Ruhm und Ehre. Er verpflichtet auch!

Genau mit diesem Slogan wirbt aktuell die BMW-Welt in München und lädt zur Diskussion ein. Dabei beruft man (n) sich auf die Idee der Marke als Gesamtkunstwerk aus Produkt, Unternehmen und Teilhabern. Ein schön tönendes Konstrukt mit einem dicken Defizit. Denn woran es  diesem Konzept und allen großen kommerziellen Marken immer noch mangelt ist die ethische Verpflichtung. Sie müßte zur Markenphilosophie dazugehören, ja ein fester Paragraph in den AGB´s werden. Wie der Streit um das BMW Guggenheim Lab in Berlin deutlich vor Augen führt: Das bisherige Gesellschafts-Engagement eines Großunternehmen wie BMW reicht nicht aus. Bislang ist BMW nicht glaubwürdig genug, um eine Diskussion über die Zukunft der Metropole Berlin anzustoßen und zu führen. Zu sehr spielt das Image des chromblitzenden Autobesitzers im Italozwirn vor seiner Protzvilla oder auf seiner Luxusjacht in den Markennamen mit hinein. Mit so einem möchten die Berliner/innen nicht über Ökologie, Menschenrechte, Gesellschaft und Politik reden. Was hätte er uns auch zu sagen? Berlin-Woman schlägt einen neuen Titel für das BMW Guggenheim Lab vor: BMW/Guggenheim meets Berlin, Berlin meets BMW/Guggenheim.

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