Für die kreative Unternehmerin: Wie unterstützen mich das Jobcenter, die Agentur für Arbeit und die KFW-Bank

kreative Unternehmerinnen

Der Gründungszuschuss ist keine Pflichtleistung mehr! Aktuell fördern das Jobcenter, die Agentur für Arbeit und die KFW-Bank kreative und andere Gründerinnen so:

  • Auf Grundlage des ALG1-Bezugs ist ein Gründungszuschuss möglich. Das geschieht in Höhe des bisherigen ALG1-Bezugs zuzüglich 300 Euro für die Sozialversicherung für 6 Monate. Er kann in Höhe von 300 Euro für weitere 9 Monate fortgesetzt werden. Voraussetzung: mindestens 150 Tage Restanspruch auf ALG1, eine Steuernr. als Selbständige, ein Businessplan und eine fachkundige Stellungnahme.
  • Auf Grundlage des ALG2-Bezugs ist ein Einstiegsgeld vom Jobcenter möglich. Das erfolgt wie beim Gründungszuschuss (siehe oben). Das Einstiegsgeld kann bis zu 24 Monate gezahlt werden. Höhe und Dauer liegt in der Entscheidungsgewalt des jew. Fallmanagers.
  • Das Jobcenter gewährt Selbständigen bzw. Existenzgründerinnen eine Grundsicherung, wenn das Geschäft nachhaltig tragfähig ist. Dazu braucht´s u.a. eine fachkundigen Stellungnahme.
  • Erwerbsfähige Leistungsberechtigte mit einer hauptberuflichen, selbständigen Tätigkeit können vom Jobcenter Darlehn und Zuschüsse für Sachmittel in Höhe bis zu 5.000 € erhalten.
  • Die KFW-Bank bietet Coaching für Gründerinnen mit bis zu 90 % Zuschuss.  Möglich ist eine Jahresberatung von rund 40 Stunden. Voraussetzung ist die Antragstellung im Jahr der Gründung und die Inanspruchnahme innerhalb eines Jahres nach Bewilligung.

Gründungszuschuss

Gründercoaching

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