Social Banking: Barbara Haller im Berliner ecoShowroom

Berlin-Mitte

Der kleine Vortragsraum im ecoShowroom ist gerammelt voll.  Frau/man interessiert sich für das Thema an diesem Montagabend: Social Banking:

Für Barbara Happe vom Verein für Umweltschultz und Menschenrechte „urgewald“ ist der Vortrag beim ecoShowroom ein Heimspiel. Normalerweise tritt sie auf Hauptversammlungen von Großbanken auf und konfrontiert Funktionäre wie Josef Ackermann mit den Vergehen seiner Institution. Das Sündenregister der deutschen Banken ist lang. Da wird munter in Atomenergie, Rüstung und Projekte investiert, die massiv die Menschen- und Umweltrechte verletzen.  So steckten sie 1,5 Milliarden Euro in die Produktion von Streubomben.  Dass das ein Vergehen gegen das von Deutschland unterzeichnete Streubombenverbot, also kriminell ist, tangiert beispielsweise die Deutsche Bank Group nur ansatzweise. Bisher redete sie sich mit der unübersichtlichen Finanzierung von Mischkonzernen heraus.  Der Kampf von Barbara Happe und ihren Mitstreitern ist ernüchternd wie bewundernswert:  „Wir werden die Wirtschaft nicht ändern können, aber deren Strukturen“. Was also tun? Happe empfiehlt den Wechsel zu Alternativbanken wie der GLS-Bank, der Ethikbank, der Triodos-Bank und den Kirchenbanken, die ihre Investitionen transparent halten und die Kund/innen mitbestimmen lassen. Damit auch unsere Geldgeschäfte rein von Pestiziden und Ungeziefern werden!

Ein Dank an den umtriebigen und engagierten ecoShowroom!

urgewald e.V.

Deutsche Bank, Leistung, die Leiden schafft

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