Berlin-Women: Charlotte Gainsbourg

Berlin-Women

Charlotte Gainsbourg, eigentlich Charlotte Lucy Ginsberg (*1971) ist eine französische Schauspielerin und Sängerin. Mit ihren Eltern Jane Birkin und Serge Gainsbourg trägt sie kein leichtes Erbe. Doch in den letzten Jahren geht die Künstlerin ihren eigenen Weg, arbeitet mit experimentellen Regisseuren wie Lars von Trier und Michel Gondy sowie mit Musikgruppen wie AIR und Beck zusammen. Ihr eigenes Musikalbum „Stage Whisper“ ist 2011 erschienen. Schon als Jugendliche stand sie vor der Kamera, als 17 Jährige erhielt sie den „César“-Filmpreis für „die kleine Diebin„. Davor erregte der Streifen „Charlotte forever“ Aufsehen, in dem die Schauspielerin unter der Regie des berühmten Vaters und an dessen Seite den weiblichen Part in einer Inzestgeschichte spielte. Inzest war auch Thema ihrer Rolle im Film „Der Zementgarten„, der unter der Regie ihres Onkels Andrew Birkin 1993 entstand.  Mit ihrem Ehemann, dem Regisseur Yvan Attal drehte die Mutter von 3 Kindern mehrere Filmkomödien.  In „Antichrist“ und „Melancholia“ zeigt sie sich als ausgereifte Darstellerin komplizierter Frauencharaktere.  Aktuell ist sie in Berlin, wo sie in der Wettbewerbsjury der 62. Berlinale, den Internationalen Filmfestspielen 2012 mitwirkt.  Haltet die Augen auf, vielleicht seht ihr Charlotte!

62. Berlinale, 09.-19.02.2012

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