Mode als Leben(s)Kunst auf der Berlin Fashion Week 2012, Teil 3: Right as Rain

kreative Unternehmer/innen

Foto: Fashionthoughts.de

Auf den großen Messen und Shows der Berlin Fashion Week war Schlichtheit angesagt: Knappe Schnitte, dünne Stoffe, Hosen für die fleißige Businesslady, Bunt, Weiß, Braun, Schwarz mit sparsamen Farbeinlagen. So simpel ging es auf den Alternativ-Veranstaltungen nicht zu. Hier entdeckte Berlin-Woman gelebte Mode. Fashion, die etwas zu erzählen hat, Modemacher/innen, die sich als Künstler/innen verstehen. Den Interessantesten unter ihnen ist diese kleine Serie gewidmet:

Sebastian Runde macht sich Sorgen um seine Ziegen. Sie sind zum ersten Mal in Pflege, während ihr Ziehvater auf der Greenfashionshow seine Kollektion „Right as Rain“ vorstellt. Der studierte Werbefachmann (*1968) lebt auf einem 200 Jahre alten Gehöft im umbrischen Città della Pieve, ohne Strom und als selbstversorgender Bio-Bauer. Hier kam ihm die Idee zu seiner Mode, gemeinsam mit seinem Partner, dem Designer Francesco Mognaini (*1978). Das Ergebnis sind feingestrickte Shirts aus Naturseide im Schnitt historischer Underwear mit vielen Passnähten. Die Hemden in pastoser Naturfarbe sind komplett organic hergestellt: Die Seidenzucht, die Stoffweberei, das Stricken, Nähen und Bügeln finden im Umkreis von 20 km des Hofes statt. Die fertigen Stücke werden 3 Monate in der Erde vergraben, dort marmoriert und dann mit einem Zertifikat, einem Logo (in Form eines Spiegel-Bauchnabels) und einer Serienziffer versehen. Die Färbung ist einzigartig, Witterung und Jahreszeit schreiben sich unwiederbringlich in das Kleidungsstück ein. Das ist Mode, die Geschichten erzählt, Mode, die die Natur zur Kunst macht!

Fortsetzung folgt

Right as Rain

Kontakt Sebastian Runde: +39 0578 299 777, +39 328 0812 442, contact@right-as-rain.com

Der offizielle Trend auf der Fashion-Week 2012

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