Mode als Leben(s)Kunst auf der Berlin Fashion Week 2012, Teil 2

Berlin-Tempelhof

Frozen Hibiscus, Vintage Mode im American Style

„Da gibt es Stoffe aus Brombeeren“, sagt der Besucher, der im Hotel Adlon so schallend über die Handyverzweiflung von Berlin-Woman gelacht hatte. „Hab nur den Korkmantel gesehen“, anwortet Berlin-Woman mit dem wiedergefundenen Handy in der Hand. Nach so viel vorbildlichem Eco im Greenshowroom braucht´s einen Ausgleich. Vintage ist das Zauberwort. Auf geht´s zur Messe „Toast & Jam“:

Vintage deckt das ganze Spektrum von der Trash- bis zur luxuriösen Retromode ab. So vielfältig sind auch die Stände auf der kleinen und sehr angenehmen Messe „Toast & Jam“ im C-Club gegenüber vom Flughafen-Tempelhof.  Hier finden sich Fashion und Accessoires der 1950er bis 80er, weniger organic denn haltbar und somit „nachhaltig“ im eigentlichen Sinn. Berlin-Woman entdeckt Jerseykleider in rosa- türkis-grünem Russendesign, einen gelben Space-Mini mit Reißverschlüssen am Rock (Schwarze Truhe), ein Nachtkleid als Hochzeitsrobe aus weißem Organza mit Umhang und Kapuze (Salonlöwin), eine Versace-Bluse in Schwarz, Pink und Gelb (cache coeur) und kleinteilig gemusterte Männerstrümpfe und -pullover. Nicht nur die Kleidung, auch die Anbieter/innen sind sehenswert. Denn sie leben „Vintage„, wie uns Claudia Urbanek von „Frozen Hibiscus“ erklärt. Sie macht schicke Retromode im American Style der 1940er/50er Jahre und ist genauso aufgemacht!  Wer „Toast & Jam“ besucht, muss auch bei Chloé Revel (not just a label) vorbei.  Die Modedesignerin fertigt coole Taschen aus alten Anzugs- und Kleiderstoffen mit echtem Ledergriff.  In der kommenden Woche erfahren wir mehr über die Jungunternehmerin.

Toast & Jam“ ist einschließlich heute, den 21.01.2012 geöffnet, ab 22:00 Uhr Closing Party mit Budzillus und der Burleskenkünstlerin Lady Lou

Fashion Week, Teil 1

 

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