Sonntag auf Berlin-Woman: Cora und der Hormonforscher, Fortsetzung des Falbenclubs, Teil 2

Die blaue Stunde

Penthesilea und die Stücke des Achill, Mischtechnik auf Kokosnusspapier, 56,5 x 76,5 cm, Matthias Taube 2011

Am Sonntag gibt´s auf Berlin-Woman immer etwas zum Träumen, Nachdenken, Lachen. Vor Weihnachten brachten wir den „Falbenclub“ der Autorin und Clubberin Cora Fritz. Hier nun 4 Folgen, in denen Cora ihre schicksalhafte Begegnung mit dem „Hormonforscher„, dem geheimnisvollen Berlin-Woman-Begleiter schildert. Die Erzählung wird von Arbeiten des Hamburger Künstlers Matthias Taube illustriert. Dank an alle Beteiligten! Teil2:

Cora ist tief beeindruckt von der Filbenkunstausstellung. Filigrane Zeichnungen, Drucke von geritzten Acrylglasplatten und sogar ein paar ausdrucksstarke Malereien. Der Hormonforscher lässt Cora nicht aus den Augen und lädt sie danach in ein benachbartes Restaurant ein.  Das war geplant. Der Tisch ist reserviert und Cora wird schwindelig. So ein Gefühl hatte sie sehr lange nicht mehr. Zu ihrer eigenen Überraschung fragt sie ihn, ob er schon einmal richtig verliebt war. „Ja, aber es war leider sehr unglücklich. Sie war verheiratet  mit einem grauen Falben. Alle nannten sie  ´Die Schwarze Filbin´, weil sie eine für Filben ungewöhnliche Bekleidung trug. Sie war außergewöhnlich schön und eine berühmte Schriftstellerin. Für ihre Gedichte wurde sie mit Preisen überhäuft . Alle wussten um ihre Behinderung, nicht fliegen zu können.“ Es gab Gerüchte und Mutmaßungen über die wahre Ursache, doch nur ihm, dem Hormonforscher, habe sie in einer Liebesnacht ihr Geheimnis gestanden. Cora hört sich leise seufzen.

Fortsetzung folgt

Teil 1

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