Berlin-Women: Ursula von Manescul

Berlin-Women

Ursula von Manescul (1931-1991) war Schauspielerin und gehörte zu den deutschen Fernsehansagerinnnen der ersten Stunde. Die Tochter eines adeligen rumänischen Großgrundbesitzers flüchtete Ende des Zweiten Weltkrieges nach Berlin. Dort wurde sie an der Schauspielschule Hilde Körber und an der Städtischen Oper in Darstellung, Tanz und Gesang ausgebildet. Sie spielte am Berliner Theater, am „Hebbel-Theater“, der „Berliner Komödie“, im Stadttheater  Baden-Baden und in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen. Ihre Spezialität waren Musicals, Komödien und Lovestories. 1954-1973 war sie Chefansagerin beim Südwestfunk-Fernsehen in Baden-Baden. Damit gehört sie zur ersten Generation der Ansagerinnen des Fernsehprogramms: einer charmanten und jahrzehntelang wirksamen Marketing-Idee der Öffentlichen. Später wirkte die vielseitig talentierte Ursula von Manescul in Hörfunksendungen und als Moderatorin bei Galas, Konzerten und Modeveranstaltungen. In den 1960er und 70er Jahren konnte Frau sie in den beliebten Serien „Salto Mortale“ und „Parole Chicago“ erleben. Ursula von Manescul war 1953-1969 mit dem Regisseur Franz M. Lang verheiratet. Nur 59jährig starb sie an den Folgen eines Krebsleidens.

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