Weihnachts-Sonntag auf Berlin-Woman: Träumen mit Lana del Rey

Die blaue Stunde

Eine schöne junge Lady in einem weißen Kleid und mit weißen Higheels betritt die Bühne. Piepsmaus? Geschnitten: Es ist Lana del Rey (*1986), die Newcomerin des Jahres 2011.

Elizabeth Grant, wie Lana del Rey bürgerlicherseits heißt, kommt aus den USA und lebt in London. Sie macht seit 10 Jahren Musik. Bevor die „Universal“ sie aktuell unter Vertrag genommen hat, trat sie in kleinen Bandformationen in verschiedenen New Yorker Clubs auf. Dann knallte es, als sie vor kurzem „Video Games“ auf Youtube stellte. Im ersten Monat erzielte der Song 1 Mio Aufrufe, aktuell ist er bei 14 Mio. Lana kreiiert ihre Videos selbst. Dazu kombiniert sie ihre Fotoporträts mit alten Videoaufnahmen:  Urlaubsbildern, Comics, Nachrichtenschnipseln, Super8-Urlaubsfilmchen, Musikvideos.  Kürzlich trat sie vor ausverkauften Häusern in Frankfurt/M. und Berlin auf. Ihre Songs, die sie mit der wohltuenden Stimme einer reifen, coolen Frau vorträgt, handeln von love, life, death and broken dreams. Ihre Deko ist Retro, sie trägt riesige Blumenkränze im Haar, Krönchen, die amerikanische Flagge und nicht zu vergessen einen Riesenring: „Bad„, der über mehreren Fingern liegt. Er spricht für die Untiefen in ihrem naiv wirkenden Image als Ballkönigin, American Girl, Freundin von Smarty und Tankstellen-Queen. Ende Januar erscheint ihr erstes Album: „Born to Die„. Berlin-Woman kann es kaum erwarten!

Lana del Rey kostenlos: Tophits auf Grooveshark

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.