Berlin-WoMen: Bryan Ferry

Berlin-WoMen

Zur Zeit lässt er sich auf großen Plakatwänden und für H&M von einem jungen Mann – seinem ältesten Sohn – um(g)armen.  Der britische Sänger, Bandelader und Songwriter Bryan Ferry (*1945). Darüber hinaus hat er eine Ausstellung und eine Show hier in Berlin. Heute ist er unser Berlin-WoMen:

Wie so einige englischsprachige Musiker, gelangte Bryan Ferry über sein Kunststudium auf die Bühne. Während seiner Tätigkeit als Kunstlehrer an einer Londoner Mädchenschule gründete er mit Bryan Eno und Andy Mackay die legendären „Roxy Music„. Das war 1971. Mit der Band pflegt Bryan Ferry so etwas wie eine „Amour Fou“. Er löste die Formation mehrfach auf, um seine Solo-Karriere voranzutreiben, fand aber immer wieder zurück. Roxy Music gilt als Prototyp aller New Wave-Bands. Schon in den 1970ern traten die Musiker im Glam Rock Style auf, Bryan Ferry im coolen DandyAnzug und mit schwarzer Haartolle.  Als Solist spezialisierte er sich zunächst auf Cover-Versionen, später kamen eigene Kompositionen hinzu.  Bryan Ferry hat vier Söhne und war mit einigen schönen Frauen, u.a. mit der Jagger-Gattin Jerry Hall, liiert.  Am 11.06.2011 erhielt er den königlichen Titel „Commander of the British Empire„.  Für Berlin-Woman sind die Stücke: „Let´s stick together“, „Street Life“, „All I want is you“, „More than this“, „Avalon“, „Jalous Guy“, „Oh, Yeah“ und „Don´t stop the Dance“ absoluter Zeitgeist der 1970er und 1980er!

Berlin-Woman´s Favorite: „Oh Yeah

Heute, 08.12.2011! Konzert Bryan Ferry und Electronic Beats, Admiralspalast, Friedrichstraße 101, 10117 Berlin, Einlass 20:00 Uhr (sold out)

Ausstellung „Bryan Ferry – an Exhibition, HBC, Karl-Liebknecht-Str. 9, 10178 Berlin, Di-Sa 18:00-02:00 Uhr, bis 08.01.2012

3 Gedanken zu „Berlin-WoMen: Bryan Ferry

  1. Hallo Berlin-Woman,

    ja, der Nazivorwurg gegen Lars von Trier war schon lustig. Hast Du das Interview mal gesehen? Kurz zuvor hatte Lars von Trier darüber gesprochen einen vier Stunden Porno mit Kirsten Dunst drehen zu wollen 🙂 Warum das nicht skandlisiert wurde versteh ich nicht… Wie dem auch sei, die Ferry Nazinummer fand ich um einiges komplizierter. Ferry hat 2007 u.a. die Massen-Inzsenierungen der Nazis gelobt, die tollen Bauten von Albert Speer und die Filme von Leni Riefenstahl. Außerdem hatte Ferry gesagt, dass er sein Aufnahmestudio „Führerbunker“ nennt (quelle z.b. da).

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