Berlin-Women: „Maria“, die Maschinenfrau

Berlin-Women

Metropolis, Filmplakat

Kaum zu glauben: Der Film „Metropolis“ von 1927 sagte bereits das voraus, was aktuell auf der Wall Street verhandelt wird: Eine superreiche Oberschicht beutet eine Unterschicht gnadenlos aus. Es kommt zur Revolution, die die Maschinenfrau „Maria“, die Mutter aller Filmroboter, anstiftet. Die Stadt der Zukunft geht unter …

Die Maschinenfrau „Maria“ wurde für den expressionistischen Science Fiction „Metropolis“ von Fritz Lang erfunden. Sie ging auf eine Doppelrolle zurück, in die die Berlin-Woman Brigitte Helm (1908-1996) schlüpfte und damit zum Superstar reüssierte. Zum Filmgeschehen: Der Sohn vom Besitzer der Stadt Metropolis, Freder Fredersen, liebt Maria, eine Arbeiterfrau aus der Unterstadt. Wie Maria möchte er die Ausbeutung der Arbeiter friedlich beenden. Sein Vater hingegen will einen Roboter nach dem Ebenbild Marias bauen lassen, der die Unterschicht anführt und in Schach hält. Nun kommt der Erfinder C.A. Rotwang ins Spiel. Er schafft eine zweite Maria, eine Maschinenfrau, die zur Revolte aufwiegelt. Die Arbeiter zerstören ihre Fabriken, die Stadt der Zukunft wird überschwemmt, bricht zusammen und der Roboter Maria wird auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Die lebendige Maria und Fredersen retten derweil die Kinder aus der Stadt. Fredersen bringt seinen Vater dazu, sich mit den Arbeitern zu versöhnen. Eine neue Epoche kann beginnen. Metropolis ist die moderne Parabel auf den gescheiterten Turmbau zu Babel. Sie lehrt uns ein Grundprinzip des Lebens: Kopf und Hand brauchen das verbindende „5. Element„. Und das ist die Liebe!

Am Samstag besuchen wir hier auf Berlin-Woman den Filmpark Babelsberg, wo Metropolis gedreht wurde und die Maschinenfrau „Maria“ zu besichtigen ist.  Freut euch drauf!

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