Unterwasseroper Berlin: AquAria_PALAOA „das Alter der Welt“

Berlin-Neukölln

Unterwasseroper, 17.09.2011, Stadtbad Berlin-Neukölln, Foto: FS

Szenenwechsel im Stadtbad Berlin-Neukölln vergangenen Samstagabend: Die letzten Schwimmer verlassen das Jugendstilbad (Baujahr 1914), Zuschauer/innen strömen in die Schwimmhalle. Die Unterwasseroper „AquAria_PALAOA. Das Alter der Welt“ beginnt:

Die Klänge des Antarktis-Eis, die Rufe der Weddellrobben, Chorgesang und Arien umfangen die Besucher/innen der UnterwasseroperDas Alter der Welt, rund um das hellblau leuchtende Schwimmbecken. Sie lauschen der Geschichte von den alten und jungen Robben, dem Schwertwal Schwermut und einer alten und jungen Frau. Mit ihrem Gesang schaffen sich die Robben Luftlöcher, in denen sie unter Wasser überleben. Die junge und die alte Frau aber suchen nach dem Wasser des Lebens und bezirzen den Schwertwal Schwermut.  Nicht unbedingt die Story, aber die Inszenierung zieht uns in den Bann. Die Mitwirkenden singen schwimmenderweise, die Protagonisten schmettern ihre Arien am und im Becken, und zwei Taucher beleben als dunkle Schatten die Unterwasserkulisse.  Die junge Frau, gespielt von der Sängerin und Erfinderin der Unterwasseroper Claudia Herr, wird zu einer flimmernden Nixe, nachdem sie sich mit Abendrobe und elegantem Kopfsprung in die Fluten stürzt. Das Projekt mit den Kompositionen von Susanne Stelzenbach verdankt sich einem toll funktionierenden Netzwerk, an dem sich u.a. das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, der Gropius-Chor Neukölln, das Chorensemble Aquaria_PALAOA, Philea Textiles aus Frankreich, Globetrotter Ausrüstung Berlin, der Wassersportshop Action-Sport Berlin, die GEDOK e.V. beteiligten. Am 17.09.2011 war die letzte Vorstellung, Berlin-Woman rechnet aber fest mit einer Zugabe.

Unterwasseroper

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