Berlin-Women: Jenny Holzer

Berlin-Women

Jenny Holzer, Installation in der Neuen Nationalgalerie, 2001, Foto: Werner Zellien, Quelle: smb.museum

Jenny Holzer (*1950) ist eine US-amerikanische Konzeptkünstlerin. Sie studierte an der Duke University in Durham N.C., der Ohio University, der University of Chicago und der Rhode Island School of Design, wo sie ihre Meisterschülerin machte. In New York betreute sie 1977 das „Independent Study Program“ am Whitney Museum of American Art. In dieser Zeit wandte sich die Künstlerin dem Text und der Sprache als Medium der Kunst zu. Seitdem bringt sie ihre „Truismen“ (Binsenwahrheiten), politischen und gesellschaftskritischen Slogans und Zitate an öffentliche Orte und erzeugt dort eine Irritation beim werbegewöhnten Publikum. Ihre Plakate, Aufkleber, Aufschriften, T-Shirts, Laufbänder, Internetbanner und visuellen Projektionen lassen innehalten und reflektieren. Jenny Holzer ist auf den größten internationalen Ausstellungen vertreten. Immer wieder bespielt sie zentrale öffentliche Gebäude und Plätze, wie den New Yorker Time Square oder geschichtsträchtige Orte in Frankfurt/M.  Eine gehobene Form der Streetart! Das Paula Modersohn-Becker-Museum in Bremen und der deutsche Reichstag besitzen ein eigens geschaffenes Werk. 2001 hat die Installationskünstlerin in der Neuen Nationalgalerie in Berlin 13 Laufbänder in der Länge von 49 m an der Innendecke montiert. Darauf leuchten Texte zu ihrem gesamten künstlerischen Schaffen und ihrem Berlinaufenthalt. Das Werk wurde durch die Deutsche Klassenlotterie Berlin, das Land Berlin und den Verein der Freunde der Nationalgalerie finanziert. Anfang des Jahres wurde es wieder gezeigt: Einen Eindruck gewinnt ihr hier.

3 Gedanken zu „Berlin-Women: Jenny Holzer

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    Vor ein paar Jahren habe ich einen Bleistift bekommen, mit einem Aufdruck: “ protect me from what i want“
    Seit heute weiß ich von wem das Zitat ist, zu Herzen hab ich mir das schon längst genommen!

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