Berlin-Women: Katharina Sieverding

Katharina Sieverding, 1973, C-Print, Acrylic Steel, Plakat

Katharina Sieverding (* 1944) ist eine führenden Vertreterin der Foto- und Filmkunst. Sie studierte 1963-1964 an der HfBK Hamburg und 1964-1967 an der Kunstakademie Düsseldorf. Nach ihrer Zeit als Assistentin in der Klasse des Bühnenbildners Teo Otto wechselte Katharina Sieverding 1967 zu Joseph Beuys. 1972 machte sie ihre Meisterschülerin und hatte Studienaufenthalte in den USA, in China und der Sowjetunion. 1975 fand sie zur Großfotografie, die seitdem das Medium ihrer prozessualen Arbeit ist. Sieverdings Themen sind serienmäßig erstellte Selbst- und Rollenporträts, die Identitäts- und Gesellschaftsfragen aufwerfen. 1990-1992 war die preisgekrönte Künstlerin Gastprofessorin an der HfBK in Hamburg, 1992-2007 Professorin an der UdK Berlin, 1995-2007 Dozentin an der Internationalen Sommerakademie in Salzburg, 1995/1999 am Center for Contemporary Art Kitakyushu, 2002/2004 an der Academy of Fine Arts in Hangzhou und 2007-2010 Gastprofessur in der Fachrichtung Visual Culture Studies an der UdK Berlin. Werke besitzen der Hamburger Bahnhof Berlin, das Museum Küppersmühle für Moderne Kunst Duisburg, die Städtische Galerie im Lenbachhaus & Kunstbau München, das Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg und das Migros Museum für Gegenwartskunst in Zürich. Die Berlin-Woman Katharina Sieverding ist auf den bekanntesten internationalen Kunstausstellungen und Kunstmessen vertreten. Sie lebt in Berlin und Düsseldorf.

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