Berlin-Women: Bridget Riley

Die britische Malerin Bridget Louise Riley(* 1931) ist die bekannteste Künstlerin der Op-Art-Richtung. 1946-48 studierte sie am Cheltenham Ladies’ College, wo sie freigestellt wurde, um ihre große künstlerische Begabung zu entfalten. Es folgte ein Kunststudium am Goldsmiths College 1949-1952 und am Royal Art College 1952-1955 in London. In diesen Jahren jobbte sie als Glaswarenverkäuferin, Kunstdozentin für Kinder und Fotospezialistin in einer Werbeagentur. Riley befasste sich intensiv mit George Seurat, Piero della Francesca und dem Futurismus und malte ihre ersten Op-Art-Bilder während eines Lehrauftrags am Hornsey College of Art. Ihr Hauptmotiv wurden durch Farben und Formen erzielte optische Illusionen. Ihre erste Einzelausstellung 1962 in der Londoner Gallery One gab den Startschuss zu ihrer Karriere: 1965 war ihre Ausstellung in der Richard Feigen Gallery in New York bereits vor der Vernissage ausverkauft. 1968 wurde die Künstlerin mit dem Internationalen Preis für Malerei der Biennale von Venedig ausgezeichnet, im selben Jahr nahm sie an der 4. documenta und 1977 an der 6. documenta in Kassel teil. 1983 weitete Bridget Riley ihre Tätigkeit auf Raum- und Bühnengestaltung aus. Die preisgekrönte Op-Art-Künstlerin ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Aktuell zeigt sie dort ihr Wandgemälde „Composition with Circles 5“ und stellt ihre Kollegin „Gina Burdassin der Reihe „Ausgewähltvor. Berlin-Woman wird darüber berichten.

Akademie der Künste Berlin, Pariser Platz 4, 10117 Berlin, Di-So 11:00-20:00 Uhr, Eintritt 5/3 € (Ticket gilt auch für die Ausstellung des Käthe Kollwitz-Preises), bis 14.08.2011

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