Berlin-Women: Maria Kwiatkowsky

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Maria Kwiatkowsky (*1985-2011) ist eine Berliner Theater- und Filmschauspielerin. Sie studierte Linguistik und Literatur. Schon während der Schulzeit trat sie in verschiedenen Off-Theater-Projekten auf. Maria Kwiatkowsky wurde auf dem Internationalen Filmfestival in Locarno 2004 als beste Darstellerin (Kinofilm „En Garde“) ausgezeichnet, erhielt den Förderpreis Deutscher Film 2006 (TV-Film „Liebe Amelie“) und 2010 die Lilli Palmer & Curd Jürgens Gedächtniskamera als beste Nachwuchsschauspielerin. 2005 geriet sie Deutschland weit in die Skandalpresse, als sie wegen Brandstiftung zu einer zweijährigen Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt wurde. 2006 wurde die Darstellerin Mitglied des Freiburger Theater-Ensembles, 2009/10 spielte sie für die Berliner Volksbühne und wurde 2010 festes Ensemblemitglied von Frank Castorf. Parallel dazu trieb sie ihre Filmkarriere voran, mimte eine magersüchtige junge Frau (Bauchgefühl, ARD Reihe Bloch) und bekam eine der Hauptrollen im Kinofilm „Die Erfindung der Liebe“ an der Seite von Mario Adorf und Sunnyi Melles. Ihre kompromisslose Bühnenpräsenz machte sie zu einem der hoffnungsreichsten deutschen Schauspieltalente. Die erst 26Jährige starb am 04.07.2011.

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