Sonntag auf Berlin-Woman: Leidenschaftliches von Franziska Gräfin von Reventlow

Die Schriftstellerin, Malerin und Übersetzerin Franziska Gräfin von Reventlow (1871-1918) führte ein unkonventionelles Leben.  Sie war alleinerziehende Mutter, Bohèmienne und Verfechterin der freien Liebe in einer Zeit, in der nur die Frau an der Seite eines angesehenen Mannes etwas galt. Aktuell gibt es eine Ausstellung über sie, Berlin-Woman wird berichten. Heute erst einmal eine Kostprobe von einem Gedicht, das sie 1891 schrieb:

… Schling mir den Arm um die lechzenden Glieder/ leg deinen Kopf an mein sehnendes Herz,
küsse nur Lippen und Busen und Augen/laß uns vergessen, vergessen den Schmerz.

Laß mit dem Leben, dem brausenden Leben/voll uns durchschauern die Liebesnacht,
gib mir dein heißes, dein heißestes Lieben/morgen schon trennt uns der helle Tag …

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Alles möchte ich immer“. Franziska Gräfin von Reventlow 1871-1918, Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund, In den Ministergärten 8, 10117 Berlin, bis 12.08. 2011

Achtung! Montag, den 18.07.2011, 19:00 Uhr: Begleitveranstaltung „Lebensentwürfe am Rande des Nervenzusammenbruchs: Zeitgeist und Bohème um 1900“ zur Ausstellung. Bitte voranmelden, Eintritt frei

3 Gedanken zu „Sonntag auf Berlin-Woman: Leidenschaftliches von Franziska Gräfin von Reventlow

  1. Hallo Matthias, herzlichen Dank für deine Begeisterung. Ich gehe gleich noch in die Ausstellung, die von Mo-Fr 9:00-19:00 Uhr auf hat. Eintritt frei, das Angebot nimmt Berlin-Woman doch gerne mit. See you there?

  2. Das passt ja wunderbar zu einem Sonntagmorgenfrühstück!
    Einen sonnigen Sonntag wünscht La Peperonata

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