Ein eigenes Zimmer, Ein Zimmer für sich allein: Virginia Woolf über weibliche Kreativität

 

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500 Pfund und ein Zimmer sind die Grundvoraussetzungen für den professionellen künstlerischen Erfolg. Das forderte die berühmte britische Schriftstellerin Virginia Woolf Ende der 1920er Jahre und machte sich auf die Suche nach Künstlerinnen: Schriftstellerinnen, Autorinnen, Literatinnen.

Virginia Woolf möchte zum Forschen ins renommierte College „Oxbridge“. Doch darf sie weder den Rasen, noch die Bibliothek betreten. Mit dieser fiktiven Szene beginnt die Schriftstellerin ihre legendäre Studie „ein Zimmer für sich allein“ (a room of one´s own), die 1929 erstmals erschienen ist. In dieser Zeit konnten sich Frauen als Schriftstellerinnen betätigen, dieselben Chancen wie die männlichen Kollegen hatten sie nicht. Das brillant geschriebene Essay behandelt Frauen in der Literatur. Neben einer Bestandsaufnahme legt Virginia Woolf dar, was zu tun ist: Sie fordert eine materielle Absicherung, eine weibliche Literaturgeschichte, einen eigenen Schaffensort und die Erforschung der Frau als literarisches Motiv. Woolfs bahnbrechende Thesen haben dafür gesorgt, dass die Literatur heute ein Gebiet ist, das großartige Frauenkarrieren zulässt. Seit 40 Jahren orientiert sich die Frauen- und Genderforschung an diesem Modell. Und erschließt weitere künstlerische Berufe, wie die bildende Künstlerin, die Komponistin und Musikerin, die Schauspielerin und Regisseurin

Interessiert ihr euch für Virginia Woolf und was sie uns über unsere professionelle Kreativität zu erzählen hat? Dann könnt ihr euch in „based in Berlin“ gratis eine Ausgabe von „Ein Zimmer für sich allein“ abholen. Dort hat die skandinavische Künstlerin Kasja Dahlberg eine Installation zum Thema errichtet. Extra gedruckte Reclambände liegen für euch bereit.

based in Berlin, Atelierhaus Monbijou, Oranienburger Str. 77, 10178 Berlin, täglich 12:00-24:00 Uhr, Eintritt frei, bis 24.07.2011

2 Gedanken zu „Ein eigenes Zimmer, Ein Zimmer für sich allein: Virginia Woolf über weibliche Kreativität

  1. Liebe Carolyn, vielen Dank für dein Feedback. Ein Zimmer für sich allein ist immer noch DAS Thema für die professionelle Künstlerin und kreative Unternehmerin. Morgen erfahrt ihr mehr über Virginia, ich hab da was herausgefunden;-)

  2. Dieses Buch hat mich geprägt; ich las es in den siebziger Jahren und es vermittelte mir eine Menge Realismus und Bekräftigung.

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