„Breaking News. Fukushima and the consequences“. Leiko Ikemura lädt Künstler/innen ein

Was ist mit der Kunst nach Fukushima? Diese Frage stellt die japanische Künstlerin Leiko Ikemura und lädt Künstler/innen und Architekt/innen in die Berliner KW Institute for Contemporary Art ein, um Antworten zu finden.

Leiko Ikemura (* 1951) ist bildende Künstlerin. Sie studierte spanische Literatur und Malerei in Japan und Spanien. Seit 1990 lebt und arbeitet sie in Berlin und Köln, seit 1991 hat sie eine Professur an der UdK Berlin inne. Leiko Ikemura, die die Medien Malerei, Skulptur, Zeichnung und Installation verwendet, stellt international aus und hat zahlreiche Preise erhalten.

Aktuell lädt Leiko Ikemura Künstler/innen wie Curtis Anderson, Katharina Grosse, Jun Kaneko, Boris Mikhailov, Daido Moriyama, Yoko Ono, Yutaka Takanashi, Rosemarie Trockel, Wim Wenders u.a ein, um die Katastrophe in Japan künstlerisch ins Licht zu rücken. Die Ausstellung versteht sich als Diskurs, der den Konflikt zwischen Natur, Fortschritt, Ökonomie und Mensch am Beispiel Japans beleuchtet. Sie bildet den Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe über die Gestaltung des Wiederaufbaus, der Notunterkünfte, der Energieeffizienz und der nuklearen Energie in Japan. Für Herbst 2011 plant Leiko Ikemura eine Benefizauktion zugunsten der Betroffenen.

Die Ausstellung wird heute, den 08.06.2011 um 19:00 Uhr eröffnet.

Breaking News, Fukushima and the consequences, Leiko Ikemura invites artists and architects, KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin, Di – So 12:00-19:00 Uhr, Do 12:00-21:00 Uhr, Pfingstmontag 13.06.2011 geöffnet, 09.06. – 17.07.2011, Eintritt frei.

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