Berlin-Women: Caroline von Humboldt (1766-1829)

Caroline von Humboldt, geborene Carolina Friederica von Dacheröden, war die Tochter eines preußischen Kammerpräsidenten. Lange Zeit galt sie „nur“ als Ehefrau des bekannten Wissenschaftlers Wilhelm von Humboldt, mit dem sie 8 Kinder hatte. Tatsächlich führte die Literatin, Kunstfreundin und Salonière ein eigenständiges Leben. Sie unternahm abenteuerliche Reisen und hielt an den Arbeitsorten ihres Mannes in Paris, Wien, Rom und Berlin ein offenes geselliges Haus. Ein besonderes Anliegen war ihr die Förderung der aktuellen Kunstströmungen. Im Einvernehmen mit ihrem Mann pflegte sie die „freie Liebe“. Das Humboldt-Schloss in Berlin-Tegel ist ihre Berliner Heimstätte, wo sie einen literarischen Salon führte.

Ein „Besuch“ bei Caroline in Verbindung mit einer Fahrradtour lohnt sich: Am Invalidenfriedhof auf den Berliner Mauerweg, am Plötzensee auf den Fernradweg Berlin-Kopenhagen, durch die Jungfernheide nach Tegel, durch Tegel hindurch zum Tegeler Forst und dort zum Humboldt-Schloss mit Schlosspark.

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