Ausstellung „Heart of the Matter“ von Nina Canell in der Galerie Barbara Wien

Berlin-Mitte

 

Nina Canell, Another Ode to outer Ends, Foto: www.barbarawien.de

Brot, Wasserdampf, große Zementbrocken. Das sind die Dinge, aus denen die Bildhauerin Nina Canell ihre Skulpturen in ihrer aktuellen Ausstellung in der Galerie Barbara Wien zusammengesetzt hat.

In der Installation „Another Ode to outer Ends“ quillt Wasserdampf aus einem Tongenerator und breitet sich über ein Becken mit Zementstaub. Es entstehen Spuren, Spuren der Auflösungen und der Verfestigung des feinen Materials.  Nicht nur hier führt die Künstlerin Nina Canell vor Augen, dass Objekte nicht statisch sind. Ihre bildhauerische Arbeit widmet sich der Transformation und Zusammensetzung von Gegenständen. So kombiniert Nina Canell in einer anderen Installation große Zementbrocken mit trockenen Brotstücken und Zementabgüssen der Brotstücke. Es sind Fundstücke von einer Baustelle in Istanbul: Baumaterialien und Essensreste, die sich hier einander angleichen und zu etwas Neuem werden.  Die Bildhauerei von Nina Canell stellt unsere gewohnte Vorstellung von Gegenständen grundsätzlich infrage.  Wer sich darauf einlässt, sieht: „Alles ist veränderlich, alles ist in Bewegung“!

Nina Canell, Heart of the Matter, Barbara Wien/Wilma Lukatsch, Galerie und Buchhandlung für Kunstbücher, Linienstr. 158, 10115 Berlin, Di-Fr 13:00-18:00 Uhr, Sa 12:00-18:00 Uhr, bis 08.07.2011.


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