Einladung zum Ausstellungsevent „querbeet“ in der Kulturmühle Perwenitz

Perwenitz bei Berlin

Am 07./08. Mai 2011 lädt die Kulturmühle Perwenitz e.V. zum Ausstellungsevent „querbeet“ aufs Land ein. Sa, 07.05.: 12:00 Uhr-open end, 18:00 Uhr Bar Jazz mit RMW Akustik Band. So, 08.05.: 12:00-20:00 Uhr.

Die Künstler/innen sind:

mit den Gästen:

  • Danuta Piotrowska PL, (Fotografie)

Der 2005 gegründete Verein Kulturmühle Perwenitz e.V. wird von Gudrun Venter und Susanne Pomerance geleitet. In der 1.000 qm großen, historischen Kulturmühle finden regelmäßig Ausstellungen, Lesungen, Film- und Musikveranstaltungen sowie Gourmetabende statt. Der Verein kooperiert auch mit Schulen und der Erwachsenenbildung. Das Dorf Perwenitz mit seinen schön hergerichteten Landhäusern, dem alten Gutshaus und seinem restaurierten Dorfanger liegt in einer herrlichen Ausflugsgegend.

Kulturmühle Perwenitz e.V., Perwenitzer Dorfstrasse 1, 14621 Schönwalde-Glien, Ortsteil Perwenitz, nördl. Dorfende, Tel. 03323160856. Bus 671 ab Rathaus Spandau. Achtung für Autofahrer: Die Ausfahrt Oberkrämer (Autobahn HH) ist gesperrt, bitte auf die Strecke über Spandau-Schönwalde, Pausin ausweichen.

4 Gedanken zu „Einladung zum Ausstellungsevent „querbeet“ in der Kulturmühle Perwenitz

  1. aus der Presse:
    KUNST: Lyrik und Luxus im Hinterland
    Vielfältige und spannende Eindrücke aus einigen der offenen Ateliers im Havelland und in Oberhavel
    HAVELLAND/OBERHAVEL – Bei Traumwetter konnten sich Neugierige am vergangenen Wochenende auf Erkundigungstour begeben und den Künstlern direkt beim Arbeiten zusehen. Allein im Havelland stellten sich mehr als 60 Künstler vor, dazu gab es oftmals Lesungen und kleinere Konzerte. Einige Impressionen vom „Wochenende der offenen Ateliers“:

    Vom Wachsen und Vergehen
    „Querbeet“ – der Titel der Ausstellung gibt ein Thema vor und lässt doch genügend Raum für acht individuelle Handschriften. In der Kulturmühle Perwenitz stellten sich am Wochenende acht Künstlerkollegen vor. Manche kennen sich seit Jahrzehnten, so haben Hausherrin Gudrun Venter und die Maler Manfred Gruber und Heinz Bert Dreckmann vor fast 20 Jahren auf der Expo in Sevilla den Deutschen Pavillon gestaltet; Venter und Gruber zeigten Stillleben – mit Mohn, Fenchel, Zwiebel. Dreckmann gab ihnen Blumen dazu, dafür hat er Alltagsgegenstände zu Kunstwerken geformt.

    Als ästhetischer Feingeist erwies sich einmal mehr der Schönwalder Fotograf Ingo Kuzia mit seiner Serie von Blütenblättern, denen er die Leichtigkeit von sanft durchs Wasser gleitenden Quallen gab. Mit Sinn für Dramatik hat Danuta Piotrowska ihre Motive – Mohn und Pusteblume – ins Foto gesetzt. Verhalten sind die Bilder von Susanne Pomerance, in ihnen verschwimmen Feld und Himmel zu einem Ruhepol. Das Dahinter, das Darunter hat Ingrun Junker in ihren kleinformatigen Arbeiten festgehalten, mit Wachs und Tusche schaffte sie mehrschichtige Bilder über Wachsen und Vergehen. Florale Strukturen prägen die Bilder von Vera Rothamel, sie brachte großformatige Lithografien aus Zürich ins Havelland. Welch Luxus: eine so großartige Ausstellung, zu sehen nur an einem Wochenende.

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