Berlin-Women: Brigitte Matschinsky-Denninghoff (02.06.1923-11.04.2011)

 

Brigitte Matschinsky-Denninghoff ist Bildhauererin. Sie studierte an der Kunstakademie in München und beteiligte sich an der Kasseler documenta 1959 und 1964. Ihre Prägung fand sie durch den abstrakten Plastiker Henry Moore, dem sie zeitweise assistierte. Mit ihrem Mann, Martin Matschinksy trat sie ab 1970 als Künstlerpaar an die Öffentlichkeit. Das Paar lebte und arbeitete in München, Paris, ab 1969 in Berlin und ab 1994 auf einem Atelierhof in Schönfeld bei Berlin. Die Matschinsky-Denninghoffs wurden durch ihre monumentalen abstrakten Skulpturen aus geschweißten Chromnickelstahl-Röhren bekannt, die sie für Städte in ganz Deutschland entwarfen und fertigten. Die Großplastik „Berlin“ entstand 1987 zur 750-Jahr-Feier. Sie ist auf dem Tauentzien zuhause und Anziehungspunkt und Fotomotiv für Touristen aus aller Welt. Brigitte Matschinsky-Denninghoff ist am 11.04. im Alter von 87 Jahren gestorben.

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