Berlin-Women: Rosa Luxemburg (1871-1919)

Rosa Luxemburg stammt aus einer polnisch-jüdischen Familie. Sie machte sich als Führerin der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung, Revolutionärin, Dozentin und Autorin einen Namen. An der Züricher Universität,  die auch XXs zuließ, studierte sie Philosophie, Mathematik, Geschichte, Ökonomie und promovierte 1897 in Volkswirtschaft. 1898 zog sie nach Berlin, übernahm die Redaktion der „Sächsischen Zeitung“ und engagierte sich in der SPD, insbesondere im internationalen Bereich. Sie unternahm Redetourneen im In- und Ausland. Mit teilweise ein- bis zweitausend Zuhörern galt sie als Stimme der jungen, Monarchie kritischen Generation. Rosa Luxemburg gründete gemeinsam mit Karl Liebknecht die „Gruppe Internationale“, den „Spartakusbund“ und 1918 die KPD. Für letztere hatte Rosa das Programm verfasst, auch war sie Herausgeberin der revolutionären Zeitung „Die Rote Fahne“. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurden nach dem Niederschlag des Spartakusaufstand am 15.1.1919 von rechtsradikalen Freikorps-Soldaten ermordet.  Die Revolutionärin, die leidenschaftliche Liebesbeziehungen zu Mitstreitern unterhielt,  ist Thema zahlreicher Biographien, 1986 entstand der Film Rosa Luxemburg von Margarethe von Trotta, 2008 hatte das Musical „Rosa“ im Berliner Grips-Theater Premiere.  Am Berliner Landwehrkanal erinnert eine Gedenktafel an die Ermordung der unvergesslichen Berlin-Woman, die am 5.3. vor 140 Jahren geboren wurde.

Rosa Luxemburg

Rosa Luxemburg-Stiftung

Ein Gedanke zu „Berlin-Women: Rosa Luxemburg (1871-1919)

  1. Vielen Dank liebe Berlin-Woman, dass Du uns immer an die Geburtstage so herausragender Frauen erinnerst!
    Sonnige Grüße von La Peperonata

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