Berlin-Women: Miranda July

Berlin-Potsdamer Platz

Miranda July (* 1974) ist Schauspielerin, Schriftstellerin, Filmemacherin, Musikerin, Künstlerin. Sie ist einfach alles. Sie lebt in Los Angeles und wäre ja eigentlich eine L.A.-Woman. Aber wir finden sie so toll, dass wir sie einfach ausleihen. Die Berlinale 2011, auf der sie mit ihrem aktuellen Film „The Future“ im Wettbewerb vertreten ist, gibt den passenden Anlass. Hier zeigt sie einen Streifen über ein junges skurriles Paar, das mit einer pflegebedürftigen Katze in die Bredouille gerät. Miranda spielt, wie könnte es anders sein, die XX-Hauptrolle. Gefühle in einer vernetzten und entfremdeten Welt sind ihr Markenzeichen, Melancholie, Humor und Peinlichkeiten ihre Themen. Sie dreht Videos darüber, wie frau Knöpfe macht, auf der Biennale in Venedig 2009 zeigte sie Gartenskulpturen, die die Besucher für Fotos nutzen sollten. 2005 gab die „Camera d´or“ der Filmfestspiele in Cannes für den besten Debütfilm,  Mirandas „Ich und du und alle, die wir kennen“, den Startschuß zu ihrer bemerkenswerten Karriere.

The Future, Deutschland/USA 2011, 91 min, Regie: Miranda July, Darsteller: Hamish Linklater, Miranda July, David Warshofsky. Script: Miranda July. Vorführungen: Di, 15.02., 19:30 Berlinale Palast; Mi, 16.02., 15:30 Friedrichstadt-Palast; Mi 16.02., 22:30 Urania; So 20.02., 22:30 Berlinale Palast

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