Berlin-Woman im Green-Showroom, Fashion-Week 2011

Berlin-Mitte

Das Hotel Adlon ist großräumig abgesperrt, der kroatische Ministerpräsident wird am Brandenburger Tor erwartet. Berlin-Woman schlägt sich zum Green-Showroom im ersten Stock des Nobelhotels durch. Hier haben sich über 30 Modelabels: Kleidung, Accessoirs und Luxusartikel, für drei Tage in den Hotelzimmern niedergelassen.

Ein bißchen ist der Greenshowroom wie ein arabischer Souk, Berlin-Woman wandert von einem Zimmer und einem Anbieter zum nächsten und ruht sich dann bei einem Kaffee aus.  Wir treffen alte Bekannte von der Fashion Week 2010: Lana Natural Wear, ein traditionsreiches Label für feminine nachhaltige Mode, Studio Eccocentric mit orgineller XX-Kleidung im Stil der 40er und 50er Jahre oder KSIA mit exklusiven Leder-Taschen und -Accessoires. Berlin-Woman begeistert sich für den „Fortschritt-Berlin“, der Strickwaren in tollem Schwarzweiß-Design herstellt und anbietet. Und dann macht sie die Entdeckung des Tages:  „Rita in Palma“ der beiden Jungdesignerinnen Ann-Kathrin Carstensen und Anna Nuria Schmidt.  Das 2010 gegründete Label produziert Accessoires: Kragen, Kettenanhänger, Schals und  Söckchen in feinster Häkeltechnik.  Erstellt werden sie von türkischen und arabischen XXs, die dieses besondere Handwerk beherrschen und mit „Rita“ in einer Kooperation zusammen arbeiten. Der Gedanke hinter diesem zauberhaft edlen Luxusschmuck ist ein sozialer: Die beteiligten XXs sollen sich aus der Arbeitslosigkeit heraus eine eigene Erwerbsquelle mit ihrem Können schaffen. Ann-Kathrin und Anna Nuria besuchen die überwiegend türkischen XXs regelmäßig zuhause, sie lernen türkisch und planen weiteres für ihr spannendes Unternehmen.  Dem drücken wir fest die Daumen, auch dahingehend, dass das Berliner Jobcenter dieses zukunftsweisende Projekt für den Berliner Arbeitsmarkt anerkennt und im vollen Maße unterstützt!!

Greenshowroom, Hotel Adlon, Unter den Linden 77, 10117 Berlin, bis 21.01.2011, 10:00-20:00 Uhr, Anmeldung, Eintritt frei

Rita in Palma

Greenshowroom auch  im Mobilen Wissenscafé


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