Die Berlinische Galerie als Künstlerinnenort III: Hannah Höch und ihr Preis

Berlin-Kreuzberg

Die Künstlerin und Berlin-Woman Hannah Höch (1889-1978) entwickelte gemeinsam mit ihrem Partner und Kollegen Roul Hausmann die Fotomontage.  Sie gehörte zum Kreis der Berliner Dadaisten und der Novembergruppe und pflegte Kontakte zur holländischen Künstlergruppe de Stijl.  Berühmt wurde sie mit ihren Collagen und Fotoarbeiten, die die Nationalsozialisten als „entartet“ erklärten.  1965 wurde sie Mitglied der Akademie der Künste Berlin.  Heute besitzen zahlreiche Museen ihre Arbeiten, so auch die Berlinische Galerie, die zudem das Hannah-Höch-Archiv beherbergt. Seit 1996 schreibt der Berliner Kultursenat alljährlich den Hannah-Höch-Preis aus. Er ist mit 15.000 Euro dotiert und zeichnet ein künstlerisches Lebenswerk mit dem Arbeitsschwerpunkt: Berlin aus.  Der aktuelle Preisträger ist der Fotokünstler Arno Fischer. Seine Mode-, Reise-, Prominenten- und Stadtfotografien – insbesondere aus der Zeit der Teilung zwischen Ost und Westdeutschland – sind derzeit in der Berlinischen Galerie ausgestellt.  Sie halten den Moment „hinter den Kulissen“ fest, und zeigen auch Stars wie Marlene Dietrich oder  Juliette Greco von ihrer menschlichen Seite.

Hannah-Höch-Preis 2010: Arno Fischer, Fotografien 1953-2006, Berlinische Galerie, Alte Jacobstraße 124-128, 10969 Berlin, Mi-Mo 10-18:00 Uhr, 8/5 Euro, jeden 1. Montag im Monat 4 Euro, bis 28.02.2011

Hannah-Höch-Preis

Hannah-Höch-Haus

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