Ein Geschenk für Berlin: Die Sammlung von Ulla und Heiner Pietzsch

Berlin-Tiergarten

Das Ehepaar Pietzsch vor dem Bild "Massacre" von André Masson

Auch Berlin hat sein Weihnachtsgeschenk bekommen. Kurz vor den Festtagen übergab das Ehepaar Ulla und Heiner Pietzsch seine Kunstsammlung dem Land Berlin.

120 Mio Euro ist sie wert, die Kunstsammlung von Ulla und Heiner Pietzsch. Vor ca. 40 Jahren begannen der Kunststoffhändler und seine Frau, Kunst zu kaufen. Das Paar interessiert sich für den amerikanischen abstrakten Expressionismus mit Jackson Pollock, den französischen Surrealismus mit Max Ernst, Joan Miró und André Masson und für Künstlerinnen, wie Rosa Loy, Frida Kahlo und Helma Petrick.  Eine Auswahl konnten wir 2009 in der Berliner Ausstellung „Bilderträume“ in der Neuen Nationalgalerie sehen.  Es ist die Liebe zur Kunst, die die exklusive Kollektion mit insgesamt 300 Exponaten entstehen ließ. Als vorbildliche Sammler leben Ulla und Heiner Pietzsch mit ihren Bildern und Skulpturen in einem Haus in Berlin-Grunewald, das sie eigens dafür errichten ließen.  Es sind ihre Kinder, ihre Familie. Um so wertvoller ist die Schenkung, die als Dauerleihgabe von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz betreut und verwaltet wird. Sie soll den Anstoß zu einer „Galerie des 20. Jahrhunderts“ geben, einem Erweiterungsprojekt der Neuen Nationalgalerie.

Ein großer Dank an Ulla und Heiner Pietzsch!

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