Berlin-Women: Marilyn Monroe (1926-1962)

Marilyn Monroe, The last Sitting, Ausstellungsplakat

Nein, zu Lebzeiten war sie nicht in Berlin. Marilyn Monroe: Schauspielerin, Sängerin, Model, Produzentin, das amerikanische Sexsymbol schlechthin.  1953 stieg sie mit „Wie angelt man sich einen Millionär“ in den hollywoodschen Olymp auf. An der Seite von Lauren Bacall und Betty Grable stellte sie ihr komödiantisches Talent unter Beweis. Es folgte eine Filmographie, die sich gewaschen hat: Das verflixte 7. Jahr mit der Schlüsselszene auf dem U-Bahnschacht, Fluß ohne Wiederkehr, Rhythmus im Blut, Bus Stop, der Prinz und die Tänzerin, Manche mögen´s heiß (der Lieblingsfilm von Berlin-Woman!), Machen wir´s in Liebe, Misfits und die unvollendete Produktion Something´s got to give.  Das Filmen mit Marilyn war kein Vergnügen. Entweder kam sie zu spät oder gar nicht aufs Set. Sie vergaß ihren Text. Sie „starb“ vor Nervosität. Doch das Ergebnis war stets grandios. Instinktiv wußte sie, wie sich vor der Kamera zu bewegen, zu geben, zu sprechen. Sie war eine Zelluloid-Intelligenz! Dahinter verbarg sich eine Persönlichkeit, die letzendlich am Star-Rummel und ihrer Rolle als Sexbombe zugrunde ging. Nun ist Marilyn doch noch nach Berlin gekommen. Eine Auswahl ihrer „letzten“ Aufnahmen von Bert Stern sind derzeit in der Kulturstiftung Schloß Britz anzusehen. Eine Besprechung folgt. Auch gibt´s demnächst eine Kritik über das jüngst erschienene Buch „Marilyn Monroe. Tapfer lieben. Ihre persönlichen Aufzeichnungen, Gedichte und Briefe“.

Marilyn Monroe. The last Sitting. Schloss Britz, Alt Britz 73, 12359 Berlin

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