Berlin-Woman als „VIP“ in der Paris Bar

Berlin-Mitte und -Charlottenburg

Prof. Dr. Birgit Mandel und die Künstlerin Susanne Schirdewahn in der Paris-Bar am 19.11., Foto: Berlin-Woman

Aktuell wollte Berlin-Woman über die schöne Ausstellung „Die 7 Totsünden“ im Potsdamer Künstlerhaus „Sanstitre“ berichten. Da sie jedoch gestern schon wieder zur „VIP“ wurde, gibts heute Party-News und morgen die Kunst-Nachrichten:

Fast kommen wir an diesem Freitag Abend zu spät. Die renommierte Galerie „Contemporary Fine Art“ hat Vernissage und zeigt die seltsam-spröde Malerei von Dana Schutz und die apokalyptischen Szenerien von Michael Kunze. Wir – das sind vier Berlin-Women mit einer XY Begleitung – müssen schnell machen, das Licht wird bereits demonstrativ ausgeschaltet. Und jetzt? „Kommt, wir gehen in die Paris-Bar in Berlin-Charlottenburg. Da soll die Vernissage weitergehen“. Ins Auto, kleine Site-Seeingtour durch die Stadt, Parkplatzsuche im Alten Westen rund um die Kantstraße und dann zur traditionsreichenKünstlerbar. „Geschlossene Gesellschaft. Haben Sie eine Einladung?“ Wir brauchen nur die Karte der CFA hochzuhalten , schon werden wir in das rappelvolle Etablissement eingelassen: „Also rechts sitzt die Galerie Heiner Bastian, links die CFA“. Wir bleiben in der goldenen Mitte.

„Herr Ober, zwei Weissweine, einen roten und eine Fanta“. Zack, stehen die Getränke auf der Theke vor uns. Überhaupt sind die Kellner, die die Massen an den gedeckten Tischen mit einem mehrgängigen Menue versorgen, super fix. „Ich hab Hunger. Herr Ober, wir haben keinen Tisch mehr bekommen, können wir im Stehen essen?“ „Was wünschen die Herr- Verzeihung: die Damenschaften? Salat, Gulasch, Kaiserschmarrn?“ Fünf Minuten später haben wir unser Menue und sogar mit Stoffservietten. Und noch mehr Wein. Was kostet´s? Geht aufs Haus. Das mundet. Sternchen, Sternchen und noch mal Sternchen, kaum ein echter Promi. Nur Bruno Brunnet von der CFA tanzt zu den Klängen von Marianne Rosenberg ein bißchen auf dem Tisch. Oder? „Zu welcher Galerie gehören Sie denn“, fragt eine unserer Berlin-Women draußen am Aschenbecher. „Zur CFA“ – „Ach, und wer sind Sie?“ – „Daniel Richter“ – „Uiiih das sind Sie, der berühmte Daniel Richter?“ – „Einer muss es ja sein!“ Auf diese Me-Lakonie nehmen wir noch einen Kaffee und philosophieren über Kunst, Kultur und die Promis. Beim Hinausgehen hängen wir den VIP-Status an den Gardrobenhaken, und sind schlichtweg Berlin-Women, die den Abend genossen haben. Ein Dankeschön an die CFA und Heiner Bastian!

CFA und Bastian-Ausstellungsraum, am Kupfergraben 10, 10117 Berlin

Paris-Bar, Kantstr. 152, 10623 Berlin


7 Gedanken zu „Berlin-Woman als „VIP“ in der Paris Bar&8220;

  1. Das stimmt. Und wir werden im Frühjahr ein Stück davon direkt auf dem Kudamm haben. Dort eröffnet das Institut francais sein Café litéraire. Siehe das Interview mit der Direktorin Carine Delplanque hier auf Berlin-Woman.

  2. Liebe La Peperonata, ich glaube, das schönste an unserem kleinen „VIP“-Intermezzo war, dass wir einfach als Berlin-Women in der Paris-Bar gefeiert haben. Alles andere ist uns im wahrsten Sinne des Wortes „geschenkt“ worden.

  3. Liebe Künstlerin und Autorin Susanne Schirdewahn, es war ein toller Abend. Und du warst eine wunderbare Berlin-Woman. Danke für deinen Vorschlag, noch in die Paris-Bar zu gehen.

  4. Das klingt ja nach einem amüsanten Abend! Gut das frau den VIP-Status am Gardrobenhaken einfach abhängen kann, wenn sie keinen Bock mehr drauf hat und so wieder unbehelligt durch die Nacht nach Hause findet. Liebe Grüße von Berlin-Woman an Berlin-Women

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