Berlin-Women: Sibylle Bergemann (22.8.1941-2.11.2010)

Bevor sie 1966 eine Ausbildung bei dem Fotografen und ihrem späteren Mann Arno Fischer begann, absolvierte Sibylle Bergemann eine kaufmännische Lehre und war redaktionell für „Das Magazin“ tätig. Die Fotografie wurde zu ihrer Berufung, Bergemann arbeitete als Freischaffende für die Wochenzeitung „Sonntag“, die bekannte DDR-Modezeitschrift „Sibylle“ und die DDR Buchverlage „Der Morgen“ und „Greifenverlag.“ Sie gründete die Fotografengruppe direkt und stellte ab Mitte der 1970er Jahre aus. Mit ihrer Modefotografie, der Dokumentation des Marx-Engels-Forums in Berlin-Mitte und den eingängigen Portraits von DDR-Prominenten machte sie sich in ihrem Land einen Namen.1990 war sie Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft der Fotografen „Ostkreuz“, und 1994 nahm sie die Berliner Akademie der Künste auf. Sibylle Bergemann starb am 2. November 2010 in Gransee. Mehr zu Sibylle Bergemann berichtet euch La Peperonata morgen.

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