Berlin-Women: Berolina

Berlin

Die Berolina auf dem Alexanderplatz, Foto: Wikipedia

Athen ist die Stadt der Göttinnen, und das wollen und können wir dieser sagenhaften Stadt auch gar nicht abstreitig machen. Für Berlin-Woman war es einfach schön, mal unter dem Schutzmantel einer starken, schlauen und streitbaren „Stadtherrin“, wie es die Athene ist, umherzuwandeln.

Zurück in Berlin heißt es, sich wieder den Realitäten zu stellen. Denn wir haben die Berolina, eine Fantasiefigur der Preußen. Sie wurde zur Reichsgründung 1871 auf dem Potsdamer Platz, später dann auf dem Alexander Platz aufgestellt. Vorbild gab ein Gemälde im Roten Rathaus, das die Schusterstochter Anna Sasse zeigt. In Berlin landet man eben doch immer wieder auf dem Boden der Tatsachen! So war die Berolina eine etwas korpulentere Dame in einer Art germanischen Kettenhemd mit Push-Up ist. Unbefangen hat sie Mantel und Unterkleid um die Hüften gewurschtelt. Das entspricht viel mehr einer heutigen Berliner Touristin als einer antiken Göttin in feiner Chitonfältelung.

Patent, wie die Berliner XX von gestern und heute eben ist.  Mehr dazu morgen. Heute meldet sich Berlin-Woman, die noch etwas unter antikem Jetlack leidet, nur schnell mal zurück. Schön, euch alle wiederzusehen!

2 Gedanken zu „Berlin-Women: Berolina

  1. Liebe Peperonata, danke für das Willkommen. Und danke für deinen ersten Bericht aus dem „fernen Morgenland“, den wir übermorgen bringen werden. Morgen, bzw. heute abend muß ich noch was über die versprochenen Berliner „Spreeperlen“ berichten. Wird eine Art Liebeserklärung an meine Stadt, ohne die ich mich nur halb, also nur als X und nicht als XX fühle.

  2. Liebe Carola,
    schoen, dass Du wieder gut im alten Berlin gelandet bist.
    Gruess mir schon mal die Hauptstadt, die mir im Moment eher wie die Provinz vorkommt, hier in der fernen Grossstadt im Morgenland.
    Bis bald,
    La Peperonata

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.