Berlin-Woman trifft Hellas-Women: Eleni und Magdalena

Magdalena und Eleni Chioti aus Petra, Foto: Berlin-Woman

Petra/Lesbos

Berlin-Woman ist auch auf Reisen stets im Einsatz. Sie hat mehrere Hellas-Women getroffen, die es an Power und Einfallsreichstum den Berlin-Women gleichtun. Heute lernt ihr Eleni und Magdalena kennen:

Der kleine Badeort Petra im Norden der griechischen Insel Lesbos war die Keinzelle. Hier und mit dem großen Einsatz der Einwohnerin Eleni Chioti wurde 1983 die erste Frauenkooperative Europas gegründet. 24 XXs aus Petra taten sich zusammen, vermieteten Zimmer an Touristen, richteten ein Restaurant ein und boten Koch- und Tanzkurse an. Das Gleichstellungs-Ministerium der jungen demokratischen Regierung förderte die XXs mit Existenzgründungsseminaren.  Das erinnert uns doch sehr an die Situation im heutigen Berlin!

Die Kooperative zählte bis zu 50 XXs, Eleni ist ihr bis heute treu geblieben und fungiert vor allem als Beraterin. Mit ihrer Tochter Magdalena, die Tourismus studiert hat, führt sie das Restaurant. Dort gibt es original griechisches Essen: Souflaki, Tintenfisch, Moussaka, gefüllte Tomaten, griechischen Salat, weiße Bohnen … Eleni und Magdalena arbeiten in der Hauptsaison 7 Tage die Woche, jeweils bis zu 14 Stunden. „Man muß diese Arbeit einfach lieben, sonst geht´s nicht“, sagt Eleni und stellt uns selbstgebackenen Rüblikuchen auf den Tisch.  Heute Vormittag hat sie aber etwas Zeit. Sie erzählt von der Kooperative, die ein Modell für Berlin sein könnte. Mehr dazu bald hier auf Berlin-Woman.

Women´s Cooperative

4 Gedanken zu „Berlin-Woman trifft Hellas-Women: Eleni und Magdalena

  1. wir kamen das erste Mal 1985 nach Petra und hatten das Glück im Haus von Eleni untergebracht zu werden. Seitdem haben wir viele Jahre mit unserer Tochter bei Eleni verbracht und sind voller Bewunderung, was Eleni für das Dorf Petra und für die Frauen in Petra geleistet hat. Unermüdlich und immer mit einem Lachen. Ihre Tochter Magdaleni, die wir schon als kleines Mädchen kannten, ist ebenso wie ihre Mama immer fröhlich und eine gute Hilfe für alle. Das Restaurant mit dem Superessen, der freundlichen Atmosphäre rundet das wohlige Urlaubsgefühl dann ab.
    Ich kann nur sagen, auf nach Lesbos, das Gott sei Dank noch viel von seiner Ursprünglichkeit erhalten hat. Hier findet man keine grossen Hotelpaläste sondern lernt noch das wahre griechische Leben kennen.

  2. Liebe Christine, liebe Peperonata, vielen Dank für euren Kommentar. Eleni und Magdalena sind wirklich zu bewundern. Die Wirtschaftskrise macht sich hier echt bemerkbar. Und das halten die Hellen/innen nur mit ihrer Lebensfreude und ihrem Fleiß aus. Während wir nämlich gemütlich im Bett liegen, sind sie schon längst auf und in ihren Gemüse-Gärten und -Feldern unterwegs. Wenn wir sie morgens im Kafenion treffen, haben die meisten schon fünf Stunden Arbeit hinter sich. Jassas von eurer Berlin-Woman

  3. kalimera nach lesbos + viele Grüße an die Kooperative aus Frankfurt am Main kurz vor’m Abflug von La Peperonata

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.