Berlin-Women: Die Goldelse

Berlin-Tiergarten

Berlin-Woman weilt im fernen Hellas, dem Land der antiken Göttinnen. Athene, Aphrodite, Nike… Wegen der Göttinnen muß man aber gar nicht so weit fahren, denn auch Berlin hat seine. Sie heißen einfach nur anders, z.B. „Goldelse“:

Gerade hat sie sich liften lassen, war wochenlang in Behandlung und erstrahlt nun im neuen Glanz. Die „Goldelse“, die hoch über dem Tiergarten schwebt und das alte West-Berlin überschaut. Ihr Name stammt von einem Serienroman, der im ehemaligen Berliner Unterhaltungsjournal „Die Gartenlaube“ veröffentlicht wurde.  Die Goldelse ist eine geflügelte Viktoria (in Griechenland ist es die Nike) mit Lorbeerkranz, Adlerhelm und flatterndem Gewand. Der preußische Bildhauer Heinrich Drake hat die Siegesgöttin nach dem Vorbild seiner Tochter Margarethe geschaffen. Die 8,30 m hohe und 35 Tonnen schwere Bronzeskulptur, die die Siegessäule krönt, stand für die preußischen Kriegserfolge (ab 1864). Ursprünglich blickte sie gen Brandenburger Tor. Ihre Frischzellenkur besteht aus 1,2 Tonnen purem Blattgold.

Die „Goldelse“ ist wohl eine der meist fotografierten Göttinnen in und um Berlin herum. Die Siegessäule gehört zu den bekanntesten Berliner Sehenswürdigkeiten.

Siegessäule, Straße des 17. Juni, großer Stern, Eintritt 2,50/1,50 Euro

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