Kindertauglich: ein Ausstellungstag mit H_atschi in Berlin

Berlin-Mitte, Berlin-Kreuzberg

Deutsches Technikmuseum Berlin

Der 11 jährige H_atschi kommt aus Hannover und hat Berlin einen Tag lang besucht. Für Berlin-Woman hat er den Kindertauglichkeits-Test gemacht. Hier das dazugehörige Scype-Interview:

BW: Du warst mit deinem Vater gerade für einen Tag in Berlin. Wer hatte die Idee und was habt ihr euch angeschaut?

H: Meine Mutter. Es hat sie genervt, dass wir beide die ganze Zeit zuhause herumhängen. Dann sind wir nach Berlin gefahren und haben es nicht bereut. Die Karten haben uns nichts gekostet, da mein Vater in einem Museum arbeitet, was in dem „Icom“ (international committee of museums) Netzwerk ist. Ein paar Sachen waren vorbestimmt, wie das Neue Museum und das deutsche historische Museum, da musste man einfach rein. Mein Wunsch war das Technische Museum, von dem ich auch den Namen vergessen habe. Ich glaube allerdings es hiess das: deutsche Technikmuseum Berlin.

BW: Was hat dir besonders gefallen?

H: Die Austellung im deutschen historischem Museum über Burgen war gut, allerdings eher für Erwachsene. Danach im neuen Museum war es auch interessant. Die Nofretete ist schon toll, allerdings nicht so toll, wie immer über sie geredet wird, da finde ich andere Objekte genauso gut. Der Audioguide ist allerdings ein bisschen merkwürdig, zum Beispiel no. 231 „die Sitzfigur, die Standfigur und die Schreiberfigur sind …“ das erinnert schon ziemlich an einige Sketche von Loriot.

BW: Was war für dich die „number one“?

H: Das technische Museum war aus meiner Sicht der Höhepunkt des Tages, da kann man auch nicht wirklich sagen, was das Beste war, aber super fand ich das dazugehörige „Spektrum“, auf jeden Fall die Apparate vor dem Gebäude. Man steckt seinen Kopf in den Ring und redet. Befindet sich eine Person an der Schüssel gegenüber, kann man sich fast in normaler Lautstärke hören. Vor dem Haus gibt es auch noch einen großen Spiegel, der sich total langsam dreht, so dass er das Sonnenlicht immer in den dritten Stock projiziert, wo es zum Betreiben von Experimenten dient.

BW: Ist das Technik-Museum auch was für Mädchen?

H: Ja experimentieren macht überhaupt allen Spaß. Was nur blöd ist, dass viele dort einfach durchgehen, hier was drücken dort was drücken, ist blöd. Allerdings ist das Spektrum sehr gut in Stand gehalten.

BW: Spielst du mit Mädchen?

H: Wenn ich mit der befreundet bin, ja.

BW: Das muss ein kluges XX-Mädchen sein, das mit dir spielen darf, oder?

H: Nöö, besser schon, aber muss nicht sein.

BW: Hast du das Scype-Interview ganz alleine gemacht oder hat dir dein Vater geholfen?

H: Mein Vater war einen Freund abholen. Durch das Interview ging die Zeit fliegend weg. Mein Vater ist vor ein paar Sekunden angekommen.

BW: Das hast du super gemacht! Berlin-Woman dankt dir herzlich.

Neues Museum, Bodestraße 1-3, 10785 Berlin, 10/5 Euro, bis 16 Jahre frei. Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2, 10117 Berlin, 5 Euro, bis 18 Jahre frei. Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin, 4,50 Euro, bis 18 Jahre ab 15:00 Uhr frei.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.