Fashion-Week, Tag 1 von Berlin-Woman

Fashion-Week in Berlin-Mitte, -Friedrichshain und -Kreuzberg

Engel auf dem Laufsteg, Foto: Berlin-Woman

Da hat die Presseabteilung von Berlin-Woman aber schlampig gearbeitet! Zuerst klingeln wir zu früh bei „Frau Wagner“, die gleich einen Preis auf der Modemesse „The key to …“ bekommt und erst morgen aufmacht. Gehen wir aber noch mal hin, denn ihr Programm mit Recycling-Mode sieht vielversprechend aus. Dann haben wir das Presse-Meeting in der Galerie La Fayette verpasst, wo die Modeschule Esmond Jungdesigner/innen vorstellt. Alle Häppchen schon aufgegessen. Dafür werfen wir einen Blick in die Ausstellung der fünf ausgesuchten Labels. Ins Auge sticht die Mode von schmidttakahashi, die mit gespendeten Altkleidern arbeiten. In jedes Stück ist ein Chip mit Infos eingenäht. Richtig elegant und farblich geschmackvoll sind die Kombis aus Strickpullover mit Anzugselementen.

Weiter geht´s zur Torstraße und ins Black Box Theater der Projektgalerie.  „Gleich ist die Show, und nimm dir doch noch das Programm“, wird Berlin-Woman freundlich akkreditiert. Wir betreten die Black Box im Erdgeschoss, dröhnende Musik und Scheinwerfer gehen an, und plötzlich sind wir am richtigen Ort zur richtigen Zeit. Das Design-Network „The Offer“ stellt sich vor. Vollkommen weiß gekleidete Models stehen reglos auf Podesten, sie sehen aus wie Engel mit Federn, eingehüllt in Strick-, Stick-, Chiffon- und Seidenstoffe. Das ist das Paradies, das ist die Hölle, das ist der Olymp oder ein barocker Maskenball. Im Showroom präsentieren sich junge Labels, u.a. das „superated aleatory“ mit tragbar-origineller Mode für XYs. Ich blogge im Hof, das tut sonst keine/r, ist das etwa schon wieder out? Da wird einer der Engel herausgeführt, ihm ist schwindlig geworden. Auch Engel müssen mal pausieren, weshalb Berlin-Woman jetzt einen Kaffee trinken geht.

Abschließend schlängeln wir uns durch die Mulackstraße in Berlin-Mitte, die gerade eine Baustelle ist. Trotzdem wird der Laden von Butterflysoulfire gut besucht. Er gehört der Kostümbildnerin Maria Thomas und dem Künstler Thoas Lindner. Das Label gibt es seit 10 Jahren und die Mode wird mittlerweile auf allen Kontinenten, „bis auf Afrika“, verkauft.  Konsequenz und Treue zu sich selbst haben das Paar schließlich zum Erfolg geführt. Die Kleiderfarbe ist schwarz oder weiß, die leichten Stoffe sind aus Seide, Wolle oder Viskose.  Der Stoff fällt fließend und liegt angenehm auf der Haut, experimentell ist die Form, die die klassische Silhouette durchbricht.  Die Kleider bieten eine ungewöhnliche Mixtur aus Eleganz mit Naturverbundenheit.  Der Name besteht aus einem Song und dem Vornamen des Gründers und gefällt Berlin-Woman alias Bees&Butterflies natürlich sehr.

Der erste Tag auf der Fashion-Week geht zuende.  Alle Besichtigungen waren bisher kostenlos und das Publikum sehr angenehm, was hoffentlich bis morgen Abend so bleiben wird.  Dann gibt´s eine Einladung zu einer der teuren Modemessen mit Schau und Party. Gucken wir mal, was uns die Reichen und Schönen zu sagen haben.  See you tomorrow.

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