Berlin-Woman grüßt Bremen

Hallo liebe Leser/innen aus Bremen. Schön, dass ihr mit von der Partie seid. Willkommen in Bärlin, der Stadt mit den vielen Orten, an denen Frauen ihre Kreativität, Innovation und Power ins Spiel bringen.

Wusstet ihr, dass der Goldene Bär, der jährlich bei der Berlinale, den Filmfestspielen in Berlin, verliehen wird, auf den Entwurf der Bildhauerin Renée Sintenis zurückgeht? Und dass die dazugehörige Skulptur an verschiedenen Stellen im Berliner Stadtraum, u.a. am ehemaligen Grenzübergang Dreilinden steht?

Mit ihrem Bubikopf und der hochgewachsenen, schlanken Figur war die Berlinerin Renée Sintenis (1888-1965) DAS „Fräuleinwunder“ unter den Künstlerinnen der 1920er Jahre. Ihre Themen waren damals hochmodern: der weibliche Akt, Tiere und der Sport. Der berühmte Berliner Kunsthändler Alfred Flechtheim brachte sie nach Paris und New York. Als erste Bildhauerin trat sie 1931 der Akademie der Künste bei. Nach dem Nationalsozialismus, der sie als „entartet“ erklärt hatte, ernannte man sie 1947 zur ersten Professorin an der Kunsthochschule (heute Universität der Künste Berlin), 1953 erhielt sie das „Große Bundesverdienstkreuz“, und 1955 wurde sie in die Westberliner Kunstgesellschaft: die Akademie der Künste aufgenommen.  Eine echte Berlin-Woman!

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