Music with Berlin-WoMan: A Cabaret Story, Sally Bowles Cafe, 12., 26.05.2016

Music with Berlin-WoMan

Cabaret-Facebook-Cover2-logoKabarett, das ist ein drehbarer Teller mit kleinen Fächern und Schüsselchen. Und es ist eine großartige Kleinkunst aus verschiedenen Musik- und Sprechstücken zusammengewürfelt. Die Themen sind unserem Alltag und unmittelbaren Leben entnommen: Saufen, Huren, Kunst, Politik … Das ganze auch anders herum und das seit über 140 Jahren. Das Kabarett hat eine sehr bewegte und stellenweise tragische Geschichte. Sie ist Thema der Show „A Cabaret Story“, die wir bis Sommer alle zwei Wochen und bezeichnenderweise in der Berliner Bar Sally Bowles erleben dürfen. Berlin-Woman war dort. Hier unsere Eindrücke mit einer Bildstrecke von James Rea. Music with Berlin-WoMan: A Cabaret Story, Sally Bowles Cafe, 12., 26.05.2016 weiterlesen

Berlin-Women: Hanne Darboven, Hauptvertreterin der Konzept- und Minimal Art

Berlin-Women

Ausschnitt der Arbeit von Hanne Darboven, 12 Monate, Europa-Arbeit" im Reichstag. 384 Einzelblätter zum Jahr 1997 ©Berlin-Woman
Ausschnitt der Arbeit
von Hanne Darboven, 12 Monate, Europa-Arbeit“ im Reichstag. 384 Einzelblätter zum Jahr 1997 ©Berlin-Woman

Hanne Darboven (29.04.1941-09.03.2009) rechnete, zeichnete, konstruierte und erinnerte sich. Das tat sie systematisch und leidenschaftlich. Ihre Konzepte übertrug sie in komplexe Zahlen- und Schreibwerke, die von großer Ästhetik sind. Die Hauptvertreterin der Konzept- und Minimal Art durchbrach die Grenzen zwischen Kunst und Schreiben. Am 29.04. wäre Hanne Darboven 75 Jahre alt geworden. Berlin-WoMan gratuliert und berichtet: Berlin-Women: Hanne Darboven, Hauptvertreterin der Konzept- und Minimal Art weiterlesen

Mut, liebe Julie! Moritz Rugendas und die Malerin Julie Hagen Schwarz, Wißner Verlag, Augsburg 2016

Künstlerinnen

Julie Hagen Schwarz auf Berlin-Woman

Julie Wilhelmine Hagen-Schwarz (15.10.1824-07.10.1902) war eine mutige Frau! Die  Portrait-, Genre- und Landschaftsmalerin machte eine beispiellose Karriere. Da sie als Frau nicht an der Kunstakademie studieren konnte, bildete sie sich im Privatstudium bei ihrem Vater, dem Maler August Matthias Hagen, in Dresden und in München aus. Ein Stipendium des Zaren führte sie nach Rom. Mit ihrem Mann, dem Astronom Ludwig Schwarz ließ sie sich im estländischen Tartu nieder. 1858 wurde sie als zweite Frau Mitglied der St. Petersburger Akademie. Anlässlich der aktuellen Ausstellung „Mut, liebe Julie! – Moritz Rugendas und die Malerin Julie Hagen Schwarz“ im Schaezlerpalais und Grafischen Kabinett Augsburg ist der gleichnamige Katalog erschienen, den unsere Gastbloggerin Franziska Butze-Rios für uns rezensiert hat. Mut, liebe Julie! Moritz Rugendas und die Malerin Julie Hagen Schwarz, Wißner Verlag, Augsburg 2016 weiterlesen

Gallery Weekend 2016, jetzt bis einschließlich morgen, den 01.05.2016

Künstler.innen

GWB_2016_Logo#Guckstu das 12. Gallery Weekend. An diesem WE, 29.04.-01.05.2016 zeigen 54 Berliner Galerien offiziell ihr Programm. Parallel dazu öffnen weitere Kunsträume, Privatsammlungen und Museen ihre Lokalitäten. Für Künstler.innen ist es DIE Gelegenheit, sich umfassend über angesagte Kunst, Kunstpreise, Galerien und Räume zu informieren, in denen Kunstarbeit betrieben wird. Auch für kunsthistorisch Interessierte sind Leckerbissen dabei, darunter eine Sensation! Hier unsere Empfehlungen: Gallery Weekend 2016, jetzt bis einschließlich morgen, den 01.05.2016 weiterlesen

#Guckstu:VG Bild-Kunst vergibt Fördermittel, Berufsgruppe II bis zum 15.05.2016 bewerben

#Guckstu

Bild-Kunst_Logo_Variante3Die Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst vergibt wieder finanzielle Zuschüsse für Künstler.innen, Fotograf.innen, Grafik-Designer.innen, Illustrator.innen. Jede Förderung beträgt max. 8.000 €. Bis zum 15.05.2016 können Förderanträge für die Berufsgruppe II. postalisch in Bonn eingereicht werden. Weitere Termine findet ihr hier. Eine Mitgliedschaft in der VG Bild-Kunst ist nicht zwingend.
#Guckstu:VG Bild-Kunst vergibt Fördermittel, Berufsgruppe II bis zum 15.05.2016 bewerben weiterlesen

#Guckstu Nr. 13: Heinrich Zille, Lohntag, 1915

#Guckstu

Heinrich Zille, Lohntag, 1915. Bildquelle: kultur-online.net
Heinrich Zille, Lohntag, 1915. Bildquelle: kultur-online.net

Hier ist unsere Kolumne , geschrieben von der Rächerin der Kunst und einzig wahren Kunsthistorikerin, Dr. Carola Muysers. Sie ist die Erfinderin von #Guckstu, den satirischen Minivorlesungen zu je einem Meisterwerk der Kunstgeschichte. Für ein freies Lernen. Wir meinen, dass man über Kunst am besten kapieren kann, wo´s lang geht. Und das mit Humor,freiwillig und ein Leben lang. Heute ist Nr. 13 dran: Heinrich Zille, Lohntag, 1915. #Guckstu, übernehmen Sie! #Guckstu Nr. 13: Heinrich Zille, Lohntag, 1915 weiterlesen

Die Wölfe sind zurück? Den Opfern von Krieg, Hass und Gewalt gewidmet, Potsdam, bis 01.05.2016, mit Bildstrecke

Ausstellung

Die Wölfe sind zuück? Am Alten Markt Potsdam ©Berlin-Woman
Die Wölfe sind zuück? Am Alten Markt Potsdam ©Berlin-Woman

Ein Wolfsrudel auf dem Alten Markt in Potsdam. 63 bedrohliche Wolfsgestalten haben sich aufgestellt, zeigen ihre Klauen, reißen ihre häßlichen Mäuler auf und blecken die Zähne. Ein paar stehen in Reih und Glied und warten auf den Startschuss, ein paar springen schon los. Vereinzelte Wolfsgestalten auf zwei Beinen und in Mannshöhe richten ihre Pistolen auf uns und ganz hinten in der Ecke erhebt der goldene Anführer die rechte Pfote zum Hitlergruß. Die Wölfe sind wieder da! Die Wölfe sind zurück? Den Opfern von Krieg, Hass und Gewalt gewidmet, Potsdam, bis 01.05.2016, mit Bildstrecke weiterlesen